STUDIOWEST goes EAST
Pilot einer Veranstaltungsreihe zum Thema Dokumentarfilm des "Ostens"
SOUTHEAST - PART 1
Videopräsentationen : Diskussionsrunden : Filmgespräche
30. November bis 1. Dezember 2001
Eine Coproduktion von Studio West und Toihaus -Theater am Mirabellplatz
VIDEOPROGRAMM FREITAG, 30. NOVEMBER 2001
17:00 h: Somewhere else, Barbara Albert, A 1997, Beta SP, Farbe, 60 min.
Draga Liljana – Liebe Liljana Nina Kusturica, A 2000,16 mm, Farbe, 31 min.
19:15h: Rezine casa - Slices of Time, Zemira Alajbegovic und Neven A. Korda, Slowenien 2001, digital beta, 60 min.
20.30h: The Road of Fraternity and Unity, Maja Weiss, Slowenien 1999, Beta SP, Farbe, 104 min.
alle Videos OmU dt. oder engl.
Somewhere else, Barbara Albert, A 1997, Beta SP, Farbe, 60 min.
Somewhere else portraitiert vier junge Menschen im Alter zwischen 19 und 27 Jahren, die den Krieg überlebt haben. 60 Minuten lange Impressionen und Gespräche aus einer versehrten Stadt: Wie entgeht man der Spekulation angesichts eines mühsamen Ringens um Artikulation?
Barbara Albert ist gezwungen, ihre Rolle als "Bildermacherin" mitzureflektieren. (sixpack)
Barbara Albert, geboren 1970 in Wien. Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Abteilung Film und Fernsehen. Filme (Auswahl): Nordrand (1999), Slidin‘ – Alles bunt und wunderbar (1998, gem. mit Reinhard Jud und Michael Grimm), Die Frucht Deines Leibes (1996), Nachtschwalben (1993).
Draga Liljana – Liebe Liljana Nina Kusturica, A 2000,16mm, Farbe, 31 min.
"Liljana, ich schreibe Dir einen Brief, obwohl ich nicht weiss, wo Du bist..." Auf den Spuren unserer gemeinsamen Vergangenheit bewege ich mich nach acht Jahren wieder am Boden meiner Heimat, um zu suchen. Die Figuren in diesem Film suchen ihren Platz, ihr Heim, so wie ich meine Jugendfreundin – aus den Zeiten, die brutal mit Granaten und all dem anderen, was der Krieg in Bosnien mit sich gebracht hat, zerstört wurden.(..)
Mein Reisebericht Draga Liljana zeigt Landschaften und Städte, aber seine Hauptabsicht ist es, die inneren Reisen der Figuren des Films näher zu bringen. Mit der grossen Hoffnung, in Sarajevo meine Freundin zu sehen, kommen wir nach Mostar und ans Meer – das ohne Grenzen und frei wartet, gefunden zu werden. "..Liebe Liljana, vielleicht finden wir zwei uns noch...zu Hause..." (Nina Kusturica)
Nina Kusturica, geboren 1975 in Mostar, BiH, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Abteilung Film und Fernsehen, Schnitt und Regie. Filme (Auswahl): Mario der Nette (1994), Nulla dies sine linea (1997), Ich bin der neue Star (1998), Wishes (1999).
Rezine casa - Slices of Time, Zemira Alajbegovic und Neven A. Korda, Slowenien 2001, Digibeta, 60 min.
Slices of Time ist eine Dokumentation über Grossmütter. Zwei Frauen, geboren während des ersten Weltkrieges, als Österreich-Ungarn zusammenbrach und ein neuer Staat, Jugoslawien, gegründet wurde. Sie leben in kulturell und religiös verschiedenen Regionen Jugoslawiens, in Bosnien (mehrheitlich muslimisch) und Slowenien (mehrheitlich katholisch). Sie selber haben sich noch nie getroffen, ihre Verbindung besteht über ihre Kinder und Enkelkinder.
Zemira Alajbegovic ist Regisseurin, Drehbuchautorin und Journalistin. Studium der Soziologie, Politikwissenschaften und Journalismus in Ljubljana.
Neven Korda ist Regisseur und Cutter.
Teilnahme an internationalen Festivals, diverse Arbeiten für Fernsehstationen in ganz Europa und den USA, Preise für ihr kreatives Schaffen. Filme (Auswahl): Vortex (2000), Within four Walls (1999), Staro in novo (1997), Zeiralci peska (The Sand Collectors, 1995), Nestrpnost(Intolerance, 1992), Videokompilationen, Performances, Installationen mit und für Borghesia (1984-), Tako mladi (So Young, 1984)
The Road of Fraternity and Unity, Maja Weiss, Slowenien 1999, Beta SP, Farbe, 104 min.
"Ein Roadmovie durch die Länder des ehemaligen Jugoslawien: Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Jugoslawien, Mazedonien, Montenegro, Kosovo. Die B51, einst die Strasse der Brüderlichkeit und Einigkeit (cesta bratsva in enotnosti) ist zur Strasse des Krieges und des Hasses geworden. Eine persönliche Dokumentation. "Ich und meine Schwester sind unterwegs auf der Strasse und treffen Freunde, Verwandte, Fremde...spüren die Traurigkeit und den Hass der Menschen, Tränen und Hoffnung.." (Maja Weiss)
Maja Weiss
Geboren am 17. April 1965 in Novo mesto, Slowenien
1984 – 1988 studierte sie Film und TV Regie an der AGRFT in Ljubliana
und arbeitete von 1988 – 1993 als Freelancer im Dokumentations - und Spielfilmbereich für
TV - Slovenia und freie Produktionen.
1998 Mitbegründerin der Produktionsfirma Bela Film
2000 Fertigstellung ihres ersten Spielfilmes "Guardian of the Frontier" (Regie)
Filmographie (Auswahl):
1996 Foto Film2001 Doku,60 min.,16mm
Slovenia from Inside Doku, 50 min., Beta
Slovenia from Outside Doku, 60 min., Beta
1997 Slovenians from Inside Doku, 60 min., Beta
1998 Adrian Kurzfilm, 15 min., 35mm
FRÜHSTÜCKSMATINEE
SAMSTAG, 1. DEZEMBER 2001
11:00 h Frühstück.
12:00h Work in progress –
Filmausschnitte aus in Arbeit stehenden Produktionen
anschliessend Gesprächsrunde
Ende ca. 15.00h
ab 11 Uhr gemütliches (österreichisches) Frühstück mit den FilmemacherInnen aus "Ost und West", danach Filmausschnitte aus den in Arbeit stehenden Produktionen mit anschliessendem Round Table mit:
- Zemira Alajbegovic (Filmemacherin Ljubljana)
- Susanne Guggenberger (Filmemacherin Wien)
- Mario Jandrokovic (Publizist und Filmemacher Salzburg)
- Marusa Krese (Publizistin und Schriftstellerin Berlin/Ljubljana)
- Nina Kusturica (Filmemacherin, Wien)
- Hermann Peseckas (Filmemacher Salzburg)
Gesprächsleitung: Eberhard Siegl (freier Journalist)
ab 12:00 h
Einige der anwesenden AutorInnen stellen mit ausgewählten Videoausschnitten ihre in Arbeit/ in Fertigstellung stehenden neuen Produktionen vor. Es soll nicht eine Arbeitsbesprechung werden – denn wir freuen uns, mit dem Publikum über die Arbeiten aber besonders darüber hinaus zu reden..
Es stellen vor:
- Kosova TRANSIT, Susanne Guggenberger: (Ausschnitt aus dem fast fertig montierten Film)
Eine Dokumentation über Albanerinnen im Kosova, die vom derzeitigen gesellschaftlichen Umbruch erzählen, sich an Kriegserlebnisse und an die Zeit vor dem Eingreifen der NATO erinnern. Die soziale Umgebung der Frauen, die Arbeitsräume und die Interviews greifen ineinander über und geben fragmentarische Einblick in die vielschichtigen Entwicklungen. Gedreht wurde im März 2001.
- Irgendwo dazwischen , Mario Jandrokovic, Hermann Peseckas, Ulrike Ramsauer
Dokumentarfilm über die Ex-jugoslawische AutorInnenszene im Exil, , Fertigstellung Ende 2001
(Ausschnitt aus dem Rohmaterial: Interview mit Nenad Popovic, Autor und einer der wichtigsten Verleger neuer Literatur aus dem gesamten Ex- jugoslawischen Raum.)
BIOGRAPHIEN GESPRÄCHSTEILNEHMER/INNEN
. Nina Kusturica;
geboren 1975 in Mostar, BiH, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Abteilung Film und Fernsehen, Schnitt und Regie. Filme (Auswahl): Mario der Nette (1994), Nulla dies sine linea (1997), Ich bin der neue Star (1998), Wishes (1999). Schnitt (Auswahl): Hintergründig (Ursula Sova, Lotus Film), Freaky (Gabriele Neudecker), Speak Easy (Mirjam Unger).
.Susanne Guggenberger;
geboren 1970 in Lienz, Österreich. Studium der Kommunikationswissenschaften und Geschichte, Schwerpunkt Audiovisionen. Arbeitsstipendium "Representing Reality" im Dokumentarfilm. Auseinandersetzung mit der Geschichte des Balkans, Schwerpunkt albanische Geschichte, Kultur- und Lebensformen. Arbeitsstipendium des BKA/Sektion Film Recherche Kosova TRANSIT. Filme (Auswahl): wolfgang eibl, 5.1.53. Künstlerportrait (2000), bzw 376 kHz – Beziehung/ weisen. Kontext Krieg und Liebe (1999), Narbenschrift. Dokumentation über Renate Wegenkittl und Christoph Janacs (1997), Sie ist tausend Jahre alt. Hommage an Marguerite Duras (1995).
. Zemira Alajbegovic;
ist Regisseurin, Drehbuchautorin und Journalistin. Studium der Soziologie, Politikwissenschaften und Journalismus in Ljubljana. Sie schreibt und produziert Kurzfilme, Dokumentarfilme und Features im Bereich Kunst und Kultur.
Arbeitet gemeinsam mit Neven Korda (Regisseur und Cutter) seit den 80er Jahren, als sie eine "underground theatre group" gründeten. Gründung des ersten unabhängigen Musiklabels und der ersten nichtstaatlichen Videoproduktion im ehemaligen Jugoslawien. Teilnahme an internationalen Festivals, diverse Arbeiten für Fernsehstationen in ganz Europa und den USA, Preise für ihr kreatives Schaffen. Filme (Auswahl): Vortex (2000), Within four Walls (1999), Staro in novo (1997), Zeiralci peska (The Sand Collectors, 1995), Nestrpnost (Intolerance,1992), Videokompilationen, Performances, Installationen mit und für Borghesia (1984-), Tako mladi (So Young, 1984)
. Marusa Krese;
Marusa Krese, geboren 1947 in Ljubljana, lebt als freie Journalistin in Berlin. Ihr erster Gedichtband Gestern, Heute, Morgen erschien 1992 in der edition suhrkamp (es 1703).
Ihr Buch, Briefe von Frauen über Krieg und Nationalismus, (Frankfurt a Main,1993) ist ein Briefwechsel von vier Frauen aus Slowenien, Kroatien und Serbien, wo sie zu fremden geworden sind, über Grenzen hinweg, zwischen Ljubljana, Zagreb, Berlin und Paris; verfasst im Zeitraum von Juni 1991, als in Slowenien ein bei uns schon fast vergessener Krieg stattfand, bis November 1992.
Es melden sich weibliche Stimmen, die, wie überall, im propagandistischen Mediengetümmel untergehen, die keinen Ort mehr haben: Aus Beobachtungen an den Orten des Geschehens, aus Gedichten, öffentlichen Stellungsnahmen und Notizen entsteht ein Bild des Krieges vor unserer Haustür und von alt-neuen Nationalismen, die alle Demokratie unter sich begraben.
Die Hörspielfassung, produziert von SFB/SWF/BR, wurde zum Hörspiel des Monats Juli 1993 gewählt.
. Hermann Peceskas;
Geboren 1950 in Deutschland. Lebt in Salzburg. Regisseur, Kameramann, Drehbuchautor.
Filme (Auswahl): Puschkinskaja 10 (2001), Stadt nach dem Krieg. Sarajevo (1999, gemeinsam mit Mario Jandrokovic und Tommy Schneider), Woher kommt der Klang (1999), Moskauer Metamorphosen (1997), Bassin Moskva (1993) Beans on Toast. An unofficial Story of Liverpool (1986), Stauraum Hainburg (1985).
. Mario Jandrokovic;
Geboren 1967. Journalist. Literaturübersetzungen aus dem Kroatischen und Bosnischen. Videoprojekte.
Arbeiten (Auswahl): http://mountmagick.subnet.at (2001), Stadt nach dem Krieg. Sarajevo (1999, gem. mit Hermann Peseckas und Tommy Schneider)
VIDEOPROGRAMM SAMSTAG, 1. DEZEMBER 2001
17:00 h Stadt nach dem Krieg. Sarajevo. Mario Jandrokovic, Hermann Peseckas, Tommy Schneider, Beta SP, Farbe/sw, 50 min.
18:15h Kurzfilmprogramm Bosnien und Herzegowina/ In Cooperation with Soros Center for Contemporary Arts – Sarajevo
19:45h Kurzfilmprogramm Jugoslawien/ Selection by LOW-FI VIDEO Belgrad
21:00h The Punishment, Goran Rebic, A2000, 35 mm, Farbe, 91 min.
alle Videos OmU dt. oder engl.
Stadt nach dem Krieg. Sarajevo. Mario Jandrokovic, Hermann Peseckas, Tommy Schneider, Beta SP, Farbe/sw, 50 min.
Stadt nach den Krieg. Sarajevo. ... ist eine kleine Forschungsarbeit, eine dokumentarische Skizze zu den Folgen der Agression, eigentlich des Hasses gegen alles Städtische und gegen die Urbanität im allgemeinen, die die allerschönsten bosnischen Städte am härtesten getroffen hat. Subtil wurden Parallelen gezogen: zwischen dem Entstehen der Friedhofsarchitektur Sarajevos, die von einem besonderen Respekt gegenüber den Toten im städtischen Ambiente zeugt, und dem Schicksal des alten jüdischen Friedhofs von Sarajevo, auf dem zwischen den Grabsteinen Minen verstreut sind. (Asaf Dzanic)
Kurzfilmprogramm Bosnien und Herzegowina/ In Cooperation with Soros Center for Contemporary Arts – Sarajevo
Red Rubber Boots, Jasmila Zbanic, BiH, 15 min.
"Die staatliche Kommission für vermisste Personen sucht nach Menschen, die im Krieg zwischen 1992-1995 getötet oder verschleppt worden sind. 8373 Körper wurden bis heute in Massen- oder Einzelgräbern gefunden. Die Gräber sind gut versteckt. Es ist sehr schwer, Informationen darüber zu erhalten..."
After, After, Jasmila Zbanic, BiH 1997, 17 min.
Ein dokumentarisches Video über ein junges Mädchen, ein "first-grader", welches zweieinhalb Jahre im besetzten Gebiet im Osten Bosniens überlebte. Belma Katica kommt traumatisiert und sprachlos nach Sarajevo, wo sie versucht in einer Gruppe Gleichaltriger, die ebenso traumatisiert vom Krieg sind, aufgenommen zu werden. "Wovor habt ihr Angst?" ist die Frage, die die Autorin den Kindern stellt. Deren Antworten zeigen, dass der Krieg in der Psyche der Kinder weiterlebt.
Hobby, Smail Kapetanovic, BiH 1993, 2 min.
Ein dokumentarisches Video über Kenan Herenda, einen 13 Jahre alten Jungen, der die ganze Kriegszeit hindurch Granaten sammelte. Das Sammeln der Projektile brachte den Jungen in permanent neue Gefahr. Der Pathos, der den Arbeiten über die Kriegszeit oft anhaftet, wird hier gebrochen durch die "Einfachheit" der Handlung des Jungen und den subtilen Humor der Szenen, in welchen er endlos seine Sammlung von Granaten zählt.
X-Why?, Dejan Vekic, BiH 1997, 7 min.
Animierte schwarz-weiss Photographien sind die formale Grundlage dieses Videos. Die Geschichten über die verlorene junge Nachkriegsgeneration führen hauptsächlich auf die Unbekannte X und die Frage "Warum?" hin. Die Photographien, welche der Autor digital in Bewegung versetzt wurden in Sarajevo und Paris aufgenommen. Portraits derselben jungen Menschen, an zwei grundverschiedenen Orten aufgenommen.
VM 14.50, Muhidin Tvico, BiH, 7 min.
Eine experimentelle Montage "realer" Fernsehbilder: Krieg, Krisen, Fussball auf BBC und euro-news, alles in einem Waschgang.
Elektra, Alma Suljevic, BiH, 9 min. 30.
"The one who knows and doesn’t know at the same time". Minensucherinnen bei ihrer Arbeit, auf sich allein gestellt.
Archetype, Dunja Larise, BiH, 4 min. 30.
Ein Spiel über Identität und Realität – Frau erhebt sich über ihre "Rollen".
Shovel, Nebojsa Seric Soba, BiH 1997, 10 min.
Das Video zeigt in einer Einstellung einen Mann, der aus seinem Haus kommt, in den Keller geht, eine Schaufel holt, wieder herauskommt, den richtigen Ort sucht und die Kamera, die ihm nervös folgt, vergräbt. Das bizarre Ritual, welches der Autor selbst durchführt verweist auf den kleinbürgerlichen Rhythmus von Beobachtung und Selbstbeobachtung und möglichen Folgen davon.
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Kurzfilmprogramm Jugoslawien / Selection by LOW-FI VIDEO Belgrad
. soc.com, Bob Milosevic, Belgrad, 9 min.
Tagträume in der Geisterstadt Belgrad.
. Andriska, Damir & Damir, Subotica 1998/Belgrad 1999, Farbe,18 min.
Die Geschichte eines alten Mannes, der auf einer alten Farm nahe bei Subotica in der Voivodina lebt, 200 km nördlich von Belgrad. Die Geschichte erzählt aus seiner Sicht aus dem normalen Leben.
. Gospodar vremena - Master of Time, Zoran Kesic, Belgrad 1999, 6 min.
Ein ungewöhnlicher Charakter führt uns während der Zeit des NATO-Bombardements Mai 1999 durch die Strassen Belgrads.
. More than 12 or less than 12, Marko Cvorovic, Aleksandar Jankovic, Bratislav Milanovic. Belgrad, 17 min.
Eine der traurigen serbischen Geschichten – Die Geschichte eines alten "Sandlers" genannt "Little Ant", der heute bereits tot ist, in der Belgrader "suburbia".
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The Punishment, Goran Rebic, A 2000, 35 mm, Farbe, 91 min.
Ein Frühlingstag in Belgrad, 1999. Der Krieg ist längst Routine, das Signal für die Bomben nur noch ein lästiger Ton aus heiterem Himmel. Rebic versucht in seinem Film jenes Bild zu korrigieren, das sich die Welt von der Wirklichkeit des Lebens in Belgrad nach Ende der Bombardements machen muss. Ein Film über "das andere Serbien", sagt Rebic, sollte das werden, "fern der Einheitsberichterstattung, die gern von Individuen absieht, um den Blick auf Massen, Massaker und Blut zu richten". (..) (Diagonale Katalog 2000)








